Samstag, 06 Juli 2013 00:00

Wie Patienten Ihr Unternehmen mittels Social Media bewerben

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Sie sind für den Auftritt Ihres Krankenhauses im Internet zuständig, betreiben eine eigene Praxis oder sind allgemein in der Gesundheitsförderung tätig?

Haben Sie dabei jemals die Macht der neuen Medien bedacht? Ihre Patienten oder Kunden kommunizieren heute nicht mehr nur von Face-to-Face, nein, sie nützen heute verstärkt die neuen Medien wie Twitter oder Facebook.

 

Betroffene sprechen über Ihre Erlebnisse, es sind aber vielfach die negativen Erlebnisse die Verbreitung finden. Selbstverständlich verbreiten sich auch positive Erlebnisse und Erfahrungen, jedoch sind es gerade die weniger erfreulichen Nachrichten die mehr Anklang bei den Zuhörern finden.

Mit anderen Worten, Sie haben keine Kontrolle darüber, was die Mitmenschen über Ihr Unternehmen auf den vielen Social Media Plattformen verbreiten.

 

Gerade aus diesem Grund sind vor allem die positiven Nachrichten von loyalen und begeisterten Menschen am wertvollsten für Sie. Diese für Sie erfreulichen Nachrichten sind auch sehr effektiv im Marketing. An dieser Stelle sollte aber gleich erwähnt werden, dass durchaus einige positive Geschichten über verschiedene Gesundheitseinrichtungen bewusst von den dortigen Marketingabteilungen lanciert wurden. Machen Sie das aber nicht.

 

Welche Möglichkeiten stehen uns nun zur Verfügung, um diese positiven Meinungen gezielt zu fördern

1.) Planen Sie Ihren Erfolg

Sofern Sie Social Media Anwendungen aktiv einsetzen, müssen Sie eine eigene HIPAA (Health Insurance Portability and Accountability Act) konforme Social Media Richtlinie etablieren. Diese sollte zudem von Ihrer Rechtsabteilung kontrolliert worden sein. Die Richtlinie sollte einen Notfallplan für Krisensituationen beinhalten, denn Sie sollten bedenken, dass Social Media Anwendungen unberechenbar und risikobehaftet sind. Überhaupt dann, wenn viele Personen diese Anwendungen betreuen. Das ist der Grund, warum Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen sollten, was gemacht werden soll, wenn einmal ein derartiger unvorhergesehener Fall eintritt.

2   2.)  Umsetzungsstrategie

Gerade im Gesundheitsbereich ist eine Umsetzung von Social Media Aktivitäten riskanter als in anderen Sparten. Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, dass die Tweets Ihrer Patienten oder Kunden Teil Ihrer Social Media Strategie werden sollen, dann müssen Sie bedenken, dass Sie auch die Verantwortung für dessen Inhalt übernehmen müssen! Daher liegt es auch in der Verantwortung Ihrer Rechtsabteilung bzw. der zuständigen Personen, dass die getätigten Postings gewissenhaft begutachtet werden. Erst wenn Sie sich sicher sind, dass die Patientenbeiträge angemessen sind und gegen keine Richtlinien verstoßen, erst dann sollten Sie diese frei geben. Dieser Vorschlag beinhaltet aber keine Zensur.

     3.) Kümmern Sie sich speziell um zufriedene Patienten

Ich hoffe, Sie haben viele glückliche und zufriedene Patienten die auch damit einverstanden sind, Ihre positiven Erfahrungen mit Ihnen mit anderen Menschen zu teilen. Gerade diese Menschen geben Ihre positiven Erfahrungen an Ihre Familie, Freunde und Kollegen weiter. Dies nicht nur im persönlichen Gespräch, sondern durchaus auch auf Social Media Plattformen wie Twitter oder Facebook. Denken Sie hierbei daran, wie Sie diesen Trend fördern können! Erstellen Sie daher eine Strategie und setzen Sie diese dann mittels eines fertigen Plans um.

      4.)  Empowern Sie Ihr positives Klientel

Der Beste von Patienten erstellte Inhalt ist jener, der über die Patienten selbst und nicht über Ihre Einrichtung erzählt. Wenn Sie Ihre zufriedenen Kunden zum Erzählen Ihrer Geschichten ermutigen, dann lassen Sie Ihnen dabei den nötigen Freiraum und Ihre eigene Wortwahl. Bedenken Sie, diese Menschen haben bereits einen positiven Eindruck von Ihnen und Sie sind auch bereit, diese Erfahrungen mit anderen zu teilen. Vermeiden Sie daher jegliche Bevormundung. Der beste Inhalt wird daher erst dann entstehen, wenn die Betroffenen sich zufrieden und verstanden fühlen und nicht unterdrückt oder bevormundet.

      5.) Bieten Sie Unterstützung an

Jeder der Social Media relevanten Inhalt erstellt, der sollte die HIPAA Richtlinien Ihres Unternehmens kennen und mit den anderen Vorgaben vertraut sein. Diese Unterweisung beinhaltet Informationen über die hauseigene Kultur und die jeweiligen Eigenheiten. Sollten Sie Patienten unterweisen, dann motivieren Sie diese dazu, das erworbene Wissen auch einzusetzen um freundliche Nachrichten zu verfassen, die andere Nutzer gefällt. Veranlassen Sie diese nicht dazu, dass Sie positiv über Ihre Einrichtung berichten, dafür sind entsprechende Marketing-Mitarbeiter verantwortlich.

      6.)  Motivieren Sie aktiv

Wenn Betroffene sich für Ihr Unternehmen einsetzen, dann bedenken Sie, dass diese Personen es in Ihrem Namen machen und somit Ihre persönliche Reputation dafür einsetzen. Es ist keine kluge Idee diese Personen dafür zu bezahlen, denn das mindert wesentlich die Glaubwürdigkeit der getätigten Aussagen. Zudem verfügen Sie auch vielfach nicht über ein entsprechendes Budget. Es sollte daher Ihr Ziel sein, einen der Patienten als „Zugpferd“ bzw. Vorreiter zu gewinnen. Belohnen Sie diesen für seinen Einsatz auf eine geeignete Weise – nicht mit Geld.

 

Es gibt dazu genug Möglichkeiten:

  • Bereiten Sie beispielsweise spezielle Events nur für diese Person vor.
  • Fragen Sie Ihn um seine Meinung, wenn es darum geht, weiteren Social Media Inhalt zu generieren. Geben Sie Ihm Zugang zu besonderen Menschen im Krankenhaus, beispielsweise dem Leiter der Einrichtung.
  • Belohnen Sie Ihn mit einer wöchentlich oder monatlich erscheinenden Auszeichnung, beispielsweise „der motivierteste Teilnehmer“.

 

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten. Ihre Marketingabteilung sollte aber auf jeden Fall in der Lage sein, entsprechende Motivationsmöglichkeiten in Form eines Brainstormings zu erarbeiten.

 

Quelle:

www.wordviewediting.com

 

Letzte Änderung am Sonntag, 29 Juni 2014 18:59

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